Mitarbeit bei "Stadt in der Stadt"

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation konnte „Stadt in der Stadt“ dieses Jahr nicht in seinem gewohnten Format stattfinden.
Stattdessen gab es dieses Jahr viele kleine Kinderstädte in verschiedenen Horten in ganz Leipzig, an denen nur Kinder in teilnehmenden Horten mitwirken konnten.
Trotz dieser Einschränkungen gab es ein buntes Angebot für die Kinder.
Wir waren mit dabei an der 85. Schule in Grünau.
Dort konnten die Kinder kleine Häuser entwerfen und bauen, eine eigene Stadtzeitung entwickeln und dafür Artikel schreiben sowie Gipsfiguren basteln und mit ihnen einen Film drehen.

Denkmalsozial hatte eine kleine Farbwerkstatt, bei der aus Pflanzen Farbe angefertigt und diese zum Malen benutzt werden konnte.
Außerdem wurde gemeinsam Kräuter- und Blütensalz sowie Lavendelzucker hergestellt.
Die bereitgestellten Kräuter und Blüten stammten aus dem zu denkmalsozial gehörenden Gemeinschaftsgarten Hildegarten am Bürgerbahnhof Plagwitz.

Sowohl wir als auch die Kinder hatten während dieser Zeit großen Spaß und wir sind froh, dass trotz Corona eine Notlösung geschaffen werden konnte, die Kindern die Möglichkeit gibt, sich frei kreativ zu entfalten und demokratische Prozesse kennenzulernen.

Die Idee, eine Spielstadt inmitten einer Großstadt wie Leipzig zu bauen, wurde von der Geschäftführerin des Haus Steinstraße e.V., Ulrike Bernard, sozusagen importiert. Den Anreiz holte sie sich bei dem Verein Zukunftswerkstatt Oberkassel, der bereits seit einigen Jahren erfolgreich ein Stadtspiel mit Kindern in Bonn organisiert. Neben den täglichen Angeboten sind jedes Jahr viele tolle Höhepunkte geplant.